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THE WALL live
2013-2014

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THE WALL live
2015

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THE WALL live
2016

Presseartikel

Abschied mit lautem Knall

Bremerhaven. Im Sommer 2011 hatte das „The Wall“-Tribute an Pink Floyd mit der Band Surrogate in Bremerhaven vor ausverkauftem Haus Premiere. Was als Projekt mit unsicherem Ausgang begann, hat sich zur gefragten Show entwickelt, die musikalisch und technisch keine Wünsche offen lässt. Am Freitag und Sonnabend, 24. und 25. April, 20 Uhr, wird die Originalproduktion im Schulzentrum (SZ) Geschwister Scholl ein letztes Mal in Originalbesetzung gezeigt.

Mit der Veröffentlichung des Albums „The Wall“ schrieb die Gruppe Pink Floyd 1979 Geschichte. Die zeitlose Geschichte um den Musiker Pink, der sich in der modernen Gesellschaft eingemauert fühlt, prägte Generationen. Es ist bis heute mit 30 Millionen Tonträgern das meistverkaufte Doppelalbum weltweit.

Die Band „Surrogate“ belebte die tiefgründige Musik und aufwendige Show der britischen Band auch über die Grenzen Bremerhavens hinaus wieder. Mit viel Liebe zum Detail und dem Anspruch, dem Lebenswerk von Roger Waters gerecht zu werden, zog die Band das Publikum nicht nur in die psychedelische Welt von Pink Floyd, sondern riss es am Ende auch aus den Sitzen.

Nach zwei bejubelten Aufführungen schwärmten die Musiker Dennis Berger (Gitarren), Michael Bücker (Gesang), Simon Klitzka (Schlagzeug), David Sabel (Keyboards), Maurice Schmidt (Bass), Jana Wiechmann, Lena Winters und Dennis Zwingel (Gesang) mit ihrer Hommage an Pink Floyd aus. Dabei haben sie die Produktion nach und nach erweitert. Gab es bei der Premiere noch keine Mauer auf der Bühne, so ist sie als zentraler Mittelpunkt der Show heute nicht mehr wegzudenken. Ja, sogar fliegende Schweine gibt es bei den Konzerten von Surrogate. Jetzt wird sich Frontmann Michael Bücker (58) mit einem lauten Knall von der Bühne verabschieden. (nz) 

Nordsee Zeitung, 20.04.2015


 

Die Mauer im Mittelpunkt
Die Band Surrogate inszeniert authentische Pink-Floyd-Show

Bremerhaven. Die Gruppe Surrogate gastiert mit Pink Floyds "The Wall" ein letztes Mal in Originalbesetzung in der Seestadt.

Als Pink Floyd im November 1979 ihr Doppelalbum "The Wall" veröffentlichten, hatte wohl kaum jemand eine Ahnung davon, wie prägend die erzählte Geschichte - über das Leben in der modernen Gesellschaft - für viele Generationen sein würde. Die Hitsingle "Another Brick In The Wall", der Song über eine Schulrevolte, ist noch heute bei vielen Teenagern bekannt. In den Bann gezogen von der verrückten Geschichte über Krieg, Rassismus, Konsum, Ruhm und häuslichen Problemen wurden auch die Musiker von Surrogate. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht das zeitlose Statement "The Wall" von Roger Waters authentisch auf die Bühne zu bringen.

Im Sommer 2011 feierte das Tribut an Pink Floyd in seiner Heimat Bremerhaven vor ausverkauftem Haus Premiere. Mit viel Liebe zum Detail und dem Ansprch, dem Lebenswerk von Roger Waters gerecht zu werden, zog die Band das Publikum nicht nur in die psychedelische Welt von Pink Floyd, sondern riss es am Ende auch aus den Sitzen. Nach diesem Auftakt sind die Musiker Dennis Berger (Gitarre), Michael Bücker (Gesang), Simon Klitzka (Schlagzeug), Davd Sabel (Keyboards), Maurice Schmidt (Bass), Jana Wiechmann, Lena Winters und Dennis Zwingel (alle drei Gesang) mit dem Pink Floyd Tribut von Bremerhaven in die Welt gezogen. Dabei haben sie den Anspruch, sich immer wieder selbst zu übertreffen. Gab es in der Premiere noch keine Mauer auf der Bühne, ist diese heute als der zentrale Mittelpunkt der Show nicht mehr wegzudenken. Ja, sogar fliegende Schweine gibt es bei den Konzerten von Surrogate.

Überraschungen für die Zuschauer

Nun kehrt Surrogate zurück in ihre Heimatstadt Bremerhaven und präsentiert an gleich zwei Abenden im Schulzentrum Geschwister Scholl ihre Darbietung von "The Wall". Surrogate hält dabei für die Zuschauer an beiden Abenden ganz unterschiedliche Überraschungen bereit. Damit wird jede Show zu einem einzigartigen Erlebnis. Für die Zuschauer wird es die letzte Gelegenheit sein, Surroagte in Originalbesetzung zu erleben. Frotmann Michael Bücker (58) wird sich mit einem lauten Knall von der Bühne verabschieden. Bücker ist seit der ersten Stunde die Stimme von Surrogate. Er blickt zurück auf eine aufregende Zeit mit der Band, die sich im Laufe der Jahre zu einer professionellen Produktion entwickelt hat. Nach seinem Abschied wird er der Musik treu bleiben und Songs schreiben. (SJ)

Sonntagsjournal, 12.04.2015


 

Surrogate perform Pink Floyd´s THE WALL

Was als Projekt mit unsicherem Ausgang begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einer gefragten Show entwickelt, die an musikalischer und technischer Leistung keine Wünsche offen lässt: Die Band Surrogate – a tribute to Pink Floyd – war vor Juni des vergangenen Jahres nahezu unbekannt. Nun ziehen die Musiker Pink Floyd Fans aus dem weiteren Bremerhavener Umland an. Dank des überwältigenden Erfolges der zwei Auftritte in 2011 wollen sie die tiefgründige Musik und aufwändige Show der britischen Band auch über die Grenzen Bremerhavens hinaus wiederbeleben.

Angefangen hatte alles mit dem Traum von Dennis Berger, Veranstaltungstechniker am Bremerhavener Stadttheater, die bombastische Rockoper auf die Bühne zu bringen. Bereits 2006 fand sich der Kern der Gruppe zusammen, als Berger Anhänger für sein ehrgeiziges Projekt suchte. Die jungen Musiker verbindet eine langjährige Freundschaft: David Sabel (Keyboards), Simon Klitzka (Schlagzeuger), sowie Berger kennen sich aus Schulzeiten in der Mittelstufe, wo sie auch ihren Lehrer Michael Bücker (Gesang) mit ins Boot holten. Mittlerweile gehören außerdem Maurice Schmidt (Bass), Lena Winters und Dennis Zwingel (beide Gesang) zum festen Stamm der Band. Im Oktober ist auch Neuzugang Luisa Lauterbach zum ersten Mal live auf der Bühne zu sehen.

Das Konzeptalbum THE WALL erzählt die Geschichte des jungen Musikers „Pink Floyd", der von Erwartungen seiner Umwelt überfordert eine imaginäre Mauer um sich herum errichtet. Der Weg dorthin wird in eindrucksvollen Texten geschildert, teils tiefsinnig und betrübt, teils gesellschaftskritisch, wie in der weltbekannten Singleauskopplung „Another Brick In The Wall, Pt. 2". Mit beeindruckender akustischer Nähe zum Original leiht Bücker dem Rockstar Pink Stimme sowie Gesicht.

Endlose Proben und Pläne später nahm die Idee endlich klare Gestalt: Im Juni 2011 feierte Surrogate mit THE WALL in der Aula des SZ Geschwister Scholl Premiere. Die vorausgegangene Arbeit wurde mehr als entschädigt, als der Applaus in der ausverkauften Halle nicht abbrechen wollte.
Zahlreiche Anfragen nach einer Wiederholung erreichten die Band, sodass das Tribut an Pink Floyd's Meisterwerk im November 2011 in die zweite Runde ging. Knapp zwei Wochen vor dem Auftritt war der Saal bereits ausverkauft. Die Band legte noch einmal nach, mit noch beeindruckender Show sowie erweiterten Spezialeffekten.

Nun geht es in Bremerhaven in die dritte Runde. Am 13. Oktober wird die Band im Schulzentrum Geschwister Scholl THE WALL wieder zum Leben erwecken. Am 26. Januar 2013 ist die atemberaubende Show dann im Pumpwerk Wilhelmshaven live zu erleben.

Laufpass, 28.09.2012


 

Ersatzdroge
Surrogates Pink Floyds „The Wall"

Konzept-Coverbands gibt es in unserer Region ja bereits zur Genüge, angefangen bei Dire Strats über Intotos bis zu Led Zep. Eine Formation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das weltweit meist verkaufte Doppelalbum „The Wall" (1979) von Pink Floyd live aufzuführen, allerdings noch nicht.

Die Musiker von Surrogate um Dennis Berger, seit 2006 in Bremerhaven als Band eine eingeschworene Einheit, haben monatelang hart gearbeitet, um dieses gesellschaftskritische Spektakel in der Geschwister Scholl Schule live auf die Bühne zu bringen. Der Zuspruch war überwältigend, das Konzert musste wiederholt werden und erneut war die Aula bis zum letzten Platz gefüllt. Was als mutiges Wagnis begann, ist durch den Erfolg zum Wegweiser für Surrogate geworden.

 

Dennis Berger (23, Gitarre), Veranstaltungstechniker am Theater in Bremerhaven, findet sich selbst in der Story um den jungen Musiker Pink Floyd und den zeitlosen Texten so übereinstimmend wieder, dass er beschließt, zusätzlich zur bereits bestehenden Besetzung von Surrogate mit Simon Klitzka (26, Schlagzeug), David Sabel (21, Tasten) und Michael Bücker (55, Gesang), noch erforderliche Musiker zu akquirieren, um hautnah ans Original zu kommen. Aktuell gehören jetzt also auch Maurice Schmidt (18, Bass und Gesang), Jana Wiechmann (19, Gesang) und Dennis Zwingel (21, Gesang) zum festen Stamm. Als Gast wird noch Lena Winters (19, Gitarre und Gesang) auf die Bühne geholt. Er- zählt wird die Geschichte des jungen Musikers Pink Floyd (gespielt von Michael Bücker, Lehrer an der Edith-Stein-Schule) der eine imaginäre Mauer um sich herum errichtet, die ihn vor äußeren, emotionalen Einflüssen schützen soll. Im weiteren Verlauf, zunehmend geprägt von Angst und Wahn, gipfelt das Meisterwerk vor dem eigenen, inneren Richter, der befiehlt, die Mauer einzureißen.

Um ein optimales Setup zu finden, müssen zwangsläufig viele aufreibende Wechsel vollzogen werden, da der Anspruch enorm ist, will man so dicht wie möglich an das Original. Ein nicht gerade unerheblicher Aufwand. Dennis Berger ist wie sein Vorbild Roger Waters (Pink Floyd, Bass), der in „The Wall" traumatische Erlebnisse aus seiner Kindheit und dem Krieg thematisiert, ähnlich experimentell kreativ und leidenschaftlich bei der Sache, wenngleich ihm Waters Vergangenheit in der Form wohl noch nicht passiert sein dürfte. Da er die kritischen, teil- weise zynisch beißenden Texte des Pink Floyd Machers über die „moderne Gesellschaft" aber sehr gut nachvollziehen kann, macht er sich fast verbissen an die Umsetzung der Bühnenshow und wird dabei in Wort und Tat von Michael Bücker unter- stützt. Das gesteckte Ziel dieser jungen Band ist es nun, das zeitlose Event auf die Bühnen in anderen Städten zu transportieren.

Laufpass, Februar 2012


 

Beeindruckender Mauerfall
Surrogate-Band begeistert mit der Rockoper „The Wall" – Pink-Floyd-Klassiker als Zugabe

BREMERHAVEN. Eigentlich waren sie ja nur die Ersatzband, weil sich Rockstar Pink nicht wohlfühlte und im Hotel geblieben ist. Nicht die Pink, sondern der Pink, und das seit 1979: In der ausverkauften Aula des Schulzentrums Geschwister Scholl präsentierte die Surrogate-Band am Sonnabendabend Pink Floyds Rockoper „The Wall" und riss damit am Ende die Leute aus den Sitzen.

Zuerst in den europäischen Metropolen, dann in Bremerhaven – so stand es auf den T-Shirts der Hardcore-Fans zu lesen, und nach diesem Auftritt mochte man das gern glauben. In Wirklichkeit aber hat sich die Band um Gitarrist Dennis Berger erst vor wenigen Jahren gegründet und probte in dieser Besetzung seit gut zwölf Monaten für das spektakuläre Konzert. „The Wall" live, nun also die Premiere: Die immer wieder schockgeblitzten Zuschauer erlebten Roger Waters Geschichte um Kindheit, Jugend und Isolation eines Stars mit bombastisch dröhnendem Psychedelic-Rock, zahlreichen Sound- und Lichteffekten sowie eingespielten Videos.

Bis zur Pause stand die Mauer, die Berger und seine Kollegen Michael Bücker (Gesang), Simon Klitzka (Schlagzeug), David Sabel (Keyboards) und Maurice Schmidt (Bass) mit Songs über die behütende Mutter („Mother"), fiese Lehrer („We don't need no education"), und hohle Liebesaffären („Young Lust") errichtet hatten. Jana Wiechmann als Mutter, Lena Winters als Ehefrau, Dennis Zwingel als Arzt und vor allem Michael Bücker als Rockstar Pink agierten und sangen nun vor der Projektion, Dennis Berger glänzte noch einmal mit einem akustischen und einem elektrischen Solo. Düstere Atmosphäre und mit „Run like Hell" ein Ausflug in faschistoide Massenhysterie, dann folgte die von Gerald Scarfes Animationsfilm begleitete Gerichtsverhandlung: „Reißt die Mauer ein!"

Mit der wieder offenen Bühne und dem versöhnlichen „Outside the Wall" der nun ganz in Weiß gekleideten „Künstler und blutenden Herzen" endete ein Spektakel, das auch von der prima Abstimmung der Band und dem perfekten Timing der Technik gelebt hatte.

Beeindruckender Applaus für ein nicht minder beeindruckendes Konzert, die Surrogate-Band verabschiedete sich vor dem Foto der Londoner Battersea Powerstation mit den druckvollen Pink-Floyd-Klassikern „Money" und „Pigs" und bot auch bei diesen Zugaben großes Kino. Und ja, wir mochten die Show: Nur schade, dass bisher offenbar keine Wiederholung geplant ist.

von Ulrich Müller
Nordsee Zeitung, 27.06.2011


 

Rockoper „The Wall" live
Die Band Surrogate präsentiert Musik und Show von Pink Floyd im Schulzentrum Geschwister Scholl

BREMERHAVEN. In der Aula des Schulzentrums Geschwister Scholl werden am Sonnabend, 25. Juni, Mauern eingerissen. Die Band Surrogate präsentiert dort Pink Floyds Rockoper „The Wall".

Der Kern der Gruppe formierte sich bereits 2006. Wie Gründungsmitglied Dennis Berger berichtet, habe man von Anfang an das Ziel vor Augen gehabt, irgendwann einmal die Musik des 1979 erschienenen Konzeptalbums live auf die Bühne zu bringen. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Musikers, der aufgrund der Überbehütung durch seine Mutter, der Abwesenheit des im Krieg gefallenen Vaters und der Grausamkeit seiner Lehrer mit der Zeit eine imaginäre Mauer um sich herum errichtet, um sich emotional unverletzbar zu machen. Das Stück wurde 1980 Uraufgeführt und 1982 auch mit Bob Geldorf in der Hauptrolle verfilmt. Die Inszenierung in der Schollschule orientiert sich an der Neuproduktion von 1990 auf dem Potsdamer Platz unter der Regie des Pink-Floyd-Gitarristen Roger Waters.

Michael Bücker, Lehrer an der Edith-Stein-Schule und ältestes Bandmitglied, leiht der Hauptperson Pink am Sonnabend Stimme und Gesicht. Zur Stammbesetzung gehören neben ihm und Gitarrist Berger noch Simon Klitzka (Schlagzeug) und David Sabel (Keyboard). Verstärkt werden sie von Maurice Schmidt (Bass und Gesang), Jana Wiechmann (Gesang) und Dennis Zwingel (Gesang). Ein weiterer Gast ist Lena Winters (Gitarre und Gesang).

Nordsee Zeitung, 20.06.2011